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Notzing: Kaufmann nach Afrika-Reise an Malaria verstorben

Wissenschaft
Ein 49-jähriger Kaufmann aus dem Kreis Erding, der regelmäßig geschäftlich in Afrika war, ist nach seiner letzten Afrika-Reise an der Malaria tropica verstorben. Angehörige fanden den Verstorbenen tot in seiner Wohnung in Notzing. Nach dem Fund der Leiche wurde zunächst eine Obduktion durchgeführt.

"Der Mann klagte nach unseren Informationen kurz nach seiner Rückkehr über grippeähnliche Symptome", so Professor Thomas Löscher, der die Obduktion durchführte. Nun muss noch ermittelt werden, ob der 49-Jährige sich nach Auftreten der Symptome umgehend ärztliche Behandlung gesucht hat. An Malaria zu sterben, ist ebenso überflüssig wie selten, denn man kan sich gegen die von Mücken übertragene Krankheit schützen, dies sollte vor Beginn der Reise erledigt werde, so Löscher.

"Dafür gibt es vorbeugende Medikamente", so der Tropenmediziner. Sollte man dennoch krank werden, müsse umgehend ein Arzt aufgesucht werden. "Wichtig ist, dass der Patient dem Arzt mitteilt, dass er in einem Malaria-Gebiet war", so der Professor weiter. Dem Mediziner zufolge sind Todesfälle nach Mückenstichen vermeidbar.

Quelle: merkur-online.de 


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