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Existenz der sogenannten dunklen Materie in Zweifel gezogen
| Wissenschaft |
Ein Forscherteam hat weitere Hinweise darauf gefunden, dass die sogenannte dunkle Materie, die Bestandteil der Gravitationstheorien Einsteins und Newtons ist, gar nicht existiert. Seit einigen Jahrzehnten gehen Forscher von der Existenz dunkler Materie aus, da Berechnungen hinsichtlich Gravitationskräften in Galaxien nicht aufgingen. Nun hat ein Team aus Wissenschaftlern Ungereimtheiten entdeckt, als sie Masseverhältnisse in Galaxien abschätzten.
Benoit Famaey, der an den Forschungen beteiligt ist, meinte: "Irgendetwas geht da vor, das nicht in das bisherige Paradigma passt". Bereits 1933 vermutete der Astrophysiker Fritz Zwick, dass neben der sichtbaren Materie eine weitere, nicht sichtbare Form von Materie existieren könnte. Fehlende Gravitationskräfte könnten durch die Existenz dunkler Materie erklärt werden, diese These bestätigte später die amerikanische Physikerin Vera Rubin. Die Berechnungen der Forscher hinsichtlich der Verteilung sichtbarer und unsichtbarer Materie führten zu einem unerwarteten Zusammenhang: Unter Umständen gibt es zwischen beiden Materieformen eine bisher unbekannte Verbindung. "Sie scheinen sich auf eine rätselhafte Weise miteinander auszutauschen", so Famaey. Nach Ansicht der Forscher gibt es nun zwei Möglichkeiten: Entweder ist das Zusammenspiel beider Materieformen komplexer als bisher angenommen, oder - was die Forscher eher annehmen - die Gravitationstheorien Newtons und Einsteins müssen umgeschrieben werden.
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