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Karstadt soll nicht Quelle folgen – Verhandlungen mit Verdi gehen weiter
| Wirtschaft |
Nachdem vergangene Woche das Versandhaus Quelle-Deutschland offiziell geschlossen wurde, steht als nächstes der Fall des angeschlagenen Kaufhauskonzerns Karstadt, ein Tochterunternehmen von Quelle, auf dem Terminplan des Insolvenzverwalters Klaus-Hubert Görg.
Obwohl sich die Verhandlungen über die Konditionen mit der Gewerkschaft Verdi über einen geplanten Lohnverzicht der Belegschaft hinziehen, will er der Gläubigerversammlung am 10. November ein Konzept für die Zukunft des Unternehmens vorlegen können.Das Kaufhaus, es beschäftigt derzeit 30.000 Mitarbeiter, könnte Teil der Metro-Gruppe werden. Der bisherige Hauptaktionär, das Bankhaus Sal. Oppenheimer, das auch die Familienanteile der bisherigen Besitzer verwaltet, besitzt inzwischen nur noch 4,8 Prozent der Arcandor-Aktien.
Bei der Privatbank sind sechs Gesellschafter, darunter auch Mathias Graf von Krockow und Madeleine Schickedanz, die im Jahr 2005 für Karstadt Bürgschaften in Millionenhöhe eingegangen waren und nun Angst haben, dass ihr Familienvermögen in Gefahr sein könnte.
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geschrieben von poseidon17 , 28 Oktober, 2009 13:05
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