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Robert Enke: Trauerfeier am Sonntag - Sarg wird im Stadion aufgebahrt
| Sport |
Noch immer zieht es Fans nach dem Tod von Nationaltorwart Robert Enke vor das Stadion von Hannover 96, um ihm die letzte Ehre zu erweisen. Enke hatte am 10. November Selbstmord begangen. Am Sonntag findet im Hannoveraner Stadion eine Gedenkfeier für ihn statt, erwartet werden bis zu 50.000 Menschen.
Der Sarg Enkes wird auf dem Rasen aufgebahrt. Um elf Uhr werden Repräsentanten aller Vereine der Liga bei der Feier anwesend sein, auch die Nationalmannschaft wird teilnehmen. Weiter haben Vertreter von Benfica Lissabon sowie dem FC Barcelona, für die Enke in der Vergangenheit spielte, ihre Teilnahme angekündigt.
Rund um den Verein denkt momentan niemand an Sport, die Menschen sind mit ihrer Trauerbewältigung beschäftigt. Am Tag nach Enkes Ableben gab es eine Trauerandacht in der Marktkirche, danach bewegte sich ein Trauerzug mit rund 35.000 Teilnehmern durch Hannovers Innenstadt.
Quelle: welt.de
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geschrieben von Psychologist , 13 November, 2009 11:52
Beide handeln aus gleichem Antrieb. Beide brauchen das Publikum für ihren Abgang. Beide denken nicht daran, was sie anderen antun.
Was ist mit dem Lokführer, dem Zugpersonal. Traumatisiert und bestraft vom Selbstmörder. Ein Held ist Enke wahrhaftig nicht.
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Ein Lokführerleben nach dem Tod. Selbstmörder finden ihr Ende auf dem Gleis - und zerstören damit die Existenz jener, die den Zug steuern.
Selbstmörder schauen den Lokführern oft ins Gesicht und winken.
Manche Lokführer können danach nie wieder einen Bahnhof betreten, erst recht keinen Zug mehr.