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Fußball/WM-Quali: Argentinien ist durch - Maradona sorgt für Eklat

Sport

[derwesten.de]

Argentinien fährt 2010 nach Südafrika, die "Gauchos" qualifizierten sich nach einem 1:0 (0:0) gegen Urugay für die WM. Nach der Zitterpartie ging ein sichtlich erleichterter Trainer Diego Maradona hart mit den Kritikern des Teams ins Gericht, insbesondere griff er seinen früheren Ziehvater Carlos Bilardo an. Maradona wurde derart deutlich, dass man von einem Eklat sprechen kann, er wählte mehr als deutliche Worte. Nach teilweise peinlichen Niederlagen wie etwa der 1:6-Blamage in Bolivien schien es Maradona gut zu tun, Dampf abzulassen.

So bekam die heimische Presse, die heftige Kritik an Maradona geübt hatte, auch ihr Fett weg. "All jenen, die nicht an diese Mannschaft geglaubt haben, die mich wie Müll behandelt haben, sage ich: Wir fahren zur Weltmeisterschaft. Ich erinnere mich genau an die, die nicht daran geglaubt haben. Entschuldigung, aber die können mich mal. Ich kenne nur schwarz und weiß, grau kenne ich nicht. Ihr habt mich so behandelt, aber jetzt läuft ein ganz anderer Film. Ihr könnt mich mal. Ihr könnt mir einen blasen - die Damen mögen das entschuldigen", so Maradona.

Dennoch gibt es Probleme, die auch die Spieler sehen. Routinier Juan Sebastian Veron sagte, dass man die Dinge nicht unter den Tisch kehren könnte, gemeint sind die Probleme und die teils ernüchternden Ergebnisse in der WM-Qualifikation. Uruguay hat indes nach der Niederlage in Argentinien dennoch die Chance, an der WM teilzunehmen. Uruguay wird in Play-Offs gegen den CONCACAF-Vierten Costa Rica antreten, der Gewinner des Duells reist nach Südafrika.


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