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GB: Brown bleibt hart - "Britische Jobs für britische Arbeiter"
| Politik |
Die Einwanderungspolitik der britischen Regierung wird angesichts der Krise immer restriktiver. Die Ankündigung "Britische Jobs für britische Arbeiter" wird umgesetzt. Die Labour-Regierung um Premier Gordon Brown hat beschlossen, ab dem kommenden Jahr Ausländer von vielen qualifizierten Jobs auszuschließen. Betroffen von dieser wenig politisch korrekten Maßnahme sind etwa Ingenieure, Handwerker oder Krankenschwestern, so Brown in London. Auch bei Visa für Sprachstudenten wird künftig genauer geprüft. Arbeitgeberverbände befürchten infolge der neuen Maßnahmen höhere Kosten für die Unternehmen.
Die Maßnahmen zum Thema Integration scheinen eine Reaktion der britischen Regierung auf ein immer lauter werdendes Murren innerhalb der britischen Bevölkerung angesichts zunehmender Immigranten zu sein. "Ich habe nie der elitären Meinung zugestimmt, dass die Einwanderung nur ein Thema für Rassisten sei", so der britische Premier. Innenminister Alan Johnson hatte erst vor kurzem die Einwanderungspolitik des Vereinigten Königreiches unter der seit zwölf Jahre agierenden Regierung als "ungeschickt" bezeichnet.
Die inzwischen abgeebbte Welle von Osteuropäern hatte für Unruhe in britischen Gemeinden gesorgt. Vor allem schlecht ausgebildete, integrationsunwillige Gruppen aus ehemaligen britischen Kolonien wie Bangladesch oder Pakistan, die hohe Geburtenraten verzeichnen, erhitzen die Gemüter. "Wir brauchen eine klare Politik mit dem Ziel, die Einwanderung erheblich zu reduzieren", so konservative als auch Labour-Politiker. Dem nationalen Statistikamt zufolge wird sich die Bevölkerung im Vereinigten Königreich in den nächsten 20 Jahren um neun Millionen auf dann 70 Millionen Menschen erhöhen.
Quelle: derstandart.at
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