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Medien in den USA melden fehlende absolute Mehrheit von Karsai
| Politik |
US-Medienberichten zufolge hat der afghanische Präsident Hamid Karsai bei den Präsidentenwahlen keine absolute Mehrheit erhalten. Nach Angaben der "New York Times" kam Karsai nur auf 48 Prozent, die von der UN unterstütze Beschwerdekommission ECC kommt bei dem korrigierten Ergebnis auf 47 Prozent. Mitte September wurde nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis gemeldet, dass Karsai 54,6 Prozent der abgegebenen Stimmen auf sich vereinen konnte. Das korrigierte Ergebnis könnte nun dazu führen, dass es zu Neuwahlen in Afghanistan kommt, die afghanische Verfassung sieht für diesen Fall neue Wahlen innerhalb von zwei Wochen vor. Bei der Wahl gab es zahlreiche und massive Hinweise auf Wahlfälschungen im großen Stil. EU-Wahlbeobachtern zufolge gingen bei den Betrügereien die meisten Stimmen zu Gunsten Karsais. Sowohl die "Washington Post" als auch die "New York Times" meldeten, dass der Botschafter Afghanistans in Washington, Said Tayeb Jawad, eine neuerliche Stichwahl für wahrscheinlich hält.
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