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10.
Okt
2009

Zentralrat der Juden vergleicht Sarrazin mit Nazi-Größen

Politik

[bz-berlin.de]

Aufgrund der Aussage von Thilo Sarrazin "Ich muss niemanden anerkennen, der vom Staat lebt, diesen Staat ablehnt, für die Ausbildung seiner Kinder nicht vernünftig sorgt und ständig neue kleine Kopftuchmädchen produziert" gibt sich der Zentralrat der Juden empört und übt heftige Kritik.

Stephan Kramer (Generalsekretär/Zentralrat der Juden) nennt diese Worte: "perfide, infam und volksverhetzend" und sagt weiter: "Ich habe den Eindruck, dass Sarrazin mit seinem Gedankengut Göring, Goebbels und Hitler große Ehre erweist".

Des Weiteren wirft Kramer dem Ex-Finanzsenator vor, Ausländer aus dem Gesichtspunkt der Untermenschen-Terminologie der Nazis zu sehen. Weiter fordert er, dass Sarrazin künftig nur noch fünf Euro die Stunde seines Verdienstes erhalten solle, während der Rest in soziale Einrichtungen fließen soll. Auch gibt Kramer zu, dass es integrationsunwillige Araber und Türken gibt, es aber am Desinteresse der deutschen Bevölkerung liegt, diese Menschen zu integrieren. 


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Aktualisiert ( Samstag, den 10. Oktober 2009 um 11:40 Uhr )