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Wo schwuler Westerwelle als Aussenminister Probleme bekommen könnte
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Es ist nichts Neues, dass unser designierter Außenminister Guido Westerwelle homosexuell ist, in Europa ist das auch nichts Ungewöhnliches mehr. In Asien oder dem Mittleren Osten sieht das jedoch anders aus, dort könnte es zu Problemen kommen - oder zu mehr Toleranz gegenüber Homosexuellen führen. In 80 Staaten dieser Erde werden Schwule kriminalisiert, in fünf Staaten steht darauf sogar die Todesstrafe - im einzelnen im Jemen, im Sudan, in Mauretanien, Saudi-Arabien sowie im Iran. Ein Repräsentant der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) sagte, es könne bei Besuchen in manchen Ländern tatsächlich zu heiklen Situationen kommen. "Wenn der Außenminister eines wichtigen Landes sich weigern würde, ihn zu empfangen, dann wäre das ein Problem", so der Repräsentant. Länder würden jedoch auch genau abwägen und überlegen, wie mit dem deutschen Außenminister zu verfahren sei. Westerwelle unterstützt Forderungen, wonach homophoben Ländern die Entwicklungshilfe gestrichen werden sollte.
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