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Ahmadinedschad sorgt bei UN-Vollversammlung für den erwarteten Eklat

Politik

[abc.net.au]

Wie erwartet nutzte der iranische Präsident Ahmadinedschad seine Rede auf der UN-Vollversammlung für Hetze gegen die Juden und Israel. Als Folge davon verließen die kompletten Delegationen von elf Ländern den Saal, wie bereits von einigen Staaten vorab angekündigt.

Die Vertreter der USA, aus Australien, Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Ungarn, Costa Rica, Dänemark, Italien, Argentinien und Neuseeland standen demonstrativ auf, als der iranische Präsident mit seinen Hasstiraden begann. Israel hatte schon im Vorfeld zum Boykott seiner Rede ausgerufen und war selbst erst gar nicht anwesend.

Die US-Delegation ließ verlautbaren, dass es sehr enttäuschend sei, dass Ahmadinedschad wieder einmal die Öffentlichkeit missbraucht hat, um seine hasserfüllten, beleidigenden und antisemitischen Reden zu halten.

Ahmadinedschad hat in seiner Rede nicht von Israel gesprochen, sondern immer nur vom "zionistische Regime". Diesem unterstellte er, die Weltpolitik, Weltwirtschaft und Kultur zu beherrschen und zu steuern, um eigene Interessen durchzusetzen. Und er unterstellte den Juden, dass sie versuchen, eine neue Form von Sklaverei zu begründen und den guten Ruf anderer, auch europäischer Nationen und den USA, zu schädigen, um ihre eigenen rassistischen Ziele durchzusetzen. Außerdem sprach er davon, dass die Juden einen Völkermord an den Palästinensern verüben würden.

Auch ein französischer Diplomat nannte Ahmadinedschads Rede nicht akzeptabel und betonte, dass die europäischen Delegationen ihr Verhalten bereits im Vorfeld zusammen abgesprochen hätten. 


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