weitere Artikel |
Iran: Todesstrafe für Konvertiten zum Christentum bald im Gesetz verankert?
| Politik |
Das iranische Parlament will im Herbst endgültig darüber entscheiden, ob ein Gesetz, welches die Todesstrafe für Konvertiten zum Christentum vorsieht, in Kraft tritt. Im September des vergangenen Jahres hatte das Parlament sich mehr als eindeutig zur Sache geäußert. Zwei Enthaltungen und sieben Nein-Stimmen standen damals 196 Ja-Stimmen gegenüber.
Nun wird gemeldet, dass das Parlament die Gesetzesvorlage gestrichen haben soll. Hojatoleslam Ali Schahroki, Vorsitzender des Rechtsausschusses im iranischen Parlament, sagte, dass die Abkehr vom Islam nie Gegenstand des neuen Gesetzes gewesen sein soll.
Die Nachrichtenagentur Farsi Christian News Network (FCNN) berichtet unterdessen von Irritationen und Erstaunen bei Christen über diese Aussage Schahroki´s. In letzter Instanz entscheiden der Revolutionsführer und der Wächterrat über das Gesetz. Die Todesstrafe für Konvertiten im Iran ist im übrigen auch nach heutigem islamischem Recht möglich.
moderierter Kommentarbereich für Gäste freigeschaltet
Die Kommentare müssen nicht der Meinung des Space-Times-Teams entsprechen. Veröffentlichung vorbehaltlich.Kommentare werden im Sinne der Meinungsfreiheit in Deutschland freigegeben.

geschrieben von Sunny , 27 Juli, 2009 10:22
| < Zurück | Weiter > |
|---|



