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Weltweite Proteste gegen Irans Führung
| Politik |
[n-tv.de]
Tausende Menschen gingen heute weltweit auf die Straße, um ihren Protest gegen Unterdrückung und Gewalt durch das Regime in Teheran zum Ausdruck zu bringen. Weiterer Inhalt der Proteste war die Verhaftung von Oppositionellen, die nun scheinbar auch ein Todesopfer forderte.
In Deutschland waren die Städte Hamburg, Düsseldorf und Berlin Orte von Demonstrationen. Die Menschen forderten auf Transparenten unter anderem, dass Menschen, die nach dem Wahlsieg Ahmadinedschads´ festgenommen wurden, freigelassen werden. Weiter wurde der Westen zu einem stärkeren Boykott gegen den Iran aufgerufen.
Die Proteste wurden von Amnesty International, der Schriftstellervereinigung P.E.N. sowie Reporter unter Grenzen unterstützt. "Im Iran werden seit sechs Wochen die grundlegenden Rechte mit Füßen getreten", so die Generalsekretärin von AI Deutschland, Monika Lüke. Weiter sage sie, AI kenne 30 Namen von Getöteten, nach "fast gesicherten Informationen" sollen es jedoch 50 bis 60 Tote sein.
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