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Käserei-Hilfstransport für Jordanien von türkischem Zöllner festgehalten
| Panorama |
Ein Käserei-Hilfstransport aus Oberstaufen im Oberallgäu, dessen Reiseziel Jordanien ist, wird von einem türkischen Zöllner an der Grenze seit nunmehr drei Monaten festgehalten. Der Zöllner will den Transport offenbar erst nach Entrichtung eines Schmiergelds von 1.200 Euro weiterfahren lassen.
Die Käserei soll im Umfeld der Allgäu-Orient-Rallye in Jordanien errichtet werden. Der Organisator der Rallye, Wilfried Gehr, wendet sich nun hilfesuchend an den frischgebackenen Außenminister Guido Westerwelle mit der Bitte um Unterstützung.
Gehr sagte, man hätte vielleicht doch gleich bezahlen sollen, meinte jedoch auch: "Es kann doch nicht sein, dass in Oberstaufen die Kinder ihre Sparbüchsen leeren und wir das Geld dann einem korrupten Zöllner geben". Er betonte jedoch gleichzeitig: "Mit den Menschen in der Türkei haben wir bei den Rallyes eigentlich nur gute Erfahrungen gemacht".
Quelle: all-in.de
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