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18-Jähriger tötet vermeintlichen Kinderschänder - Achteinhalb Jahre Haft
| Panorama |
Ein 18-Jähriger hatte seinen geistig behinderten Nachbarn getötet, weil er ihn irrtümlich für einen Phädophilen gehalten hatte, dafür wurde der junge Mann nun von der Jugendkammer des Hamburger Landgerichts zu einer achteinhalb-jährigen Haftstrafe verurteilt.
Der Teenager, der früher selbst Opfer von Missbrauch war, hatte bereits früher oft teils tätliche Auseinandersetzungen mit dem späteren Opfer. Für die Tat lockte der 18-Jährige sein Opfer in einen Park, wo er es heimtükisch erstochen hatte. Der geistig behinderte Mann war jedoch nicht pädophil, er war lediglich im Besitz strafrechtlich unerheblicher pornografischer Fotos, der Rest waren lediglich "Gerüchte" innerhalb der Nachbarschaft.
"Sie haben keinen Pädophilen getötet, sie haben einen Menschen ermordet", so das Gericht in der Urteilsbegründung. Der 18-Jährige, der nach dem milderen Jugendstrafrecht verurteilt wurde, quittierte die Ausführungen des Gerichts zum Urteil wiederholt mit irritiertem Kopfschütteln.
Quelle: mopo.de
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