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Umstrittener Pius-Bischof Williamson erhält Strafbefehl
| Panorama |
[n24.de]
Der umstrittene Bischof der Piusbruderschaft Richard Williamson hat von einem deutschen Gericht einen Strafbefehl über 12.000 Euro erhalten. Das Regensburger Amtsgericht nannte als Grund Volksverhetzung. Inhaltlich ging es um die Leugnung des Holocaust.
Bei einem Seminar im Landkreis Regensburg vor rund zwölf Monaten hatte der der ultrakatholischen Piusbruderschaft zugehörige Williamson bestritten, dass es im Dritten Reich zu einer systematischen Vernichtung von Juden gekommen sei. Die Staatsanwaltschaft in Regensburg hatte rund neun Monate gegen Williamson ermittelt.
Zum Abschluss der Ermittlungen wurde daraufhin der Strafbefehl beantragt, der jedoch noch nicht rechtskräftig ist. Williamson hat nun 14 Tage Zeit, um Einspruch einzulegen. Nach Aussage des Rechtsanwalts des Holocaust-Leugners geht die Tendenz in Richtung eines Einspruchs. Sollte es zum Prozess kommen, muss Williamson nicht nach Deutschland einreisen.
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