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Junge im Ballon nur ein PR-Gag?

Panorama

[abc.net.au]

Am gestrigen Donnerstag übertrugen viele US-Fernsehsender die verzeifelten Versuche, einen sechsjährigen Jungen zu retten, der sich angeblich an Bord eines von seiner Familie selbst gebauten Heliumballons befinden sollte. Sein Bruder hatte gesagt, der Junge sei in den Ballon geklettert und der hätte sich dann losgerissen und sei davongeflogen. Man vermutete zeitweise sogar, das Kind sei aus dem Ballon in den Tod gestürzt.

Doch später stellte sich heraus, dass der kleine Falcon H. niemals an Bord des Ballons war, denn er wurde dann auf dem Dachboden des Elternhauses aufgefunden, wo er sich versteckt hatte. Doch vermutlich war nicht der Kleine für diese Aktionen verantwortlich, sondern seine Familie.

Als der Junge später in der Larry King Show auf CNN ein Liveinterview gab, verplapperte er sich nämlich. Er gab erst an, dass er die Rufe seiner Eltern nach ihm in seinem Versteck sehr wohl gehört hatte. Als ihn dann sein Vater in der Show fragte, warum er denn nicht herausgekommen sei, antwortete sein Sohn: "Ihr habt doch gesagt, wir machen das extra wegen der Show."

Sein Vater, ein Erfinder und "Storm Chaser" ging ab da allen Fragen des Gastgebers sichtlich verlegen aus dem Weg und meinte nur, sein Sohn hätte vermutlich nur die Berichterstattungen in den Medien gemeint. Bereits im Vorfeld hatte er zurückgewiesen, dass es sich nur um einen PR-Gag handeln könnte.

Die Familie war bereits früher im Fersehen, weil sie einmal an der Show "Frauentausch" teilgenommen hatte. 

 


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