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Zwei Tage zu früh geboren - Ärzte lassen Frühchen unbehandelt sterben

Panorama

[dailymail.co.uk]

Weil sich die Ärzte in einer Entbindungsklinik im britischen Norfolk buchstabengetreu an die medizinischen Richtlinien für Frühgeborene hielten, musste ein kleiner Junge sterben, ohne dass überhaupt ein Versuch gemacht wurde, ihn zu retten.

Die 23-jährige werdende Mutter Sarah C. befand sich in der 22. Schwangerschaftswoche, genauer gesagt war sie 21 Wochen und fünf Tage schwanger, als sie frühzeitige Wehen bekam. Sarah C. hatte bereits fünf Fehlgeburten hinter sich und die Wehen begangen vier Tage nach Schwierigkeiten in der Schwangerschaft. In der Klinik bekam sie weder wehenhemmende Mittel noch eine Steroidspritze zur Stärkung der Lunge bei dem Fötus.

Begründet wurde dies und auch das weitere Verhalten der Ärzte in diesem Fall damit, dass nach den Richtlinien erst ab Erreichen der 23. SSW alles getan werden muss, um das Leben des Kindes zu retten, zwischen der 22. und 23. SSW nur dann, wenn die werdenen Eltern darauf bestehen. Doch im Fall von Sarah C. lehnten die Ärzte jede überlebensrettende Maßnahme für das Frühchen einfach ab, da die Mutter noch zwei Tage bis zur 22. SSW hatte.

So lag die Mutter noch mit Wehen im Kreissaal, als man ihr einen Priester schickte, der mit ihr die Beerdigung des noch ungeborenen Kindes besprechen sollte. Und als das Kind dann auf der Welt war, sahen es sich die Ärzte nicht einmal an. Eine Hebamme sagte, das Kind habe einen kräftigen Herzschlag gehabt und selbständig geatmet, die Eltern haben sogar Fotos gemacht, wie das Kind Arme und Beine bewegte.

Doch ohne Behandlung starb der kleine Junge nach zwei Stunden, den Eltern wurde nur geraten, die verbleibende Zeit mit ihrem Sohn zu nutzen. Jetzt will Sarah C. eine Änderung dieser Richtlinien erreichen und auch über Abtreibungsgrenzen soll nachgedacht werden, denn erst 1990 wurde in Großbritannien die Grenze für Abtreibungen von 28 auf 24 Wochen heruntergesetzt und die liegt damit höher als bei den Richtlinien für Frühgeborene.

In den USA feierte vor Kurzem ein Mädchen ihren zweiten Geburtstag, das in der 21. Schwangerschaftswoche zur Welt kam - und das jetzt völlig gesund ist, weil es sofort intensive Pflege bekam - wenn auch nur, weil die Ärzte den Fötus damals versehentlich eine Woche älter einschätzten.

 

 


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Das
geschrieben von poseidon17 , 10 September, 2009 14:38
kann einfach nicht wahr sein. smilies/angry.gif
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Das
geschrieben von poseidon17 , 10 September, 2009 14:38
kann einfach nicht wahr sein. smilies/angry.gif
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