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GM lässt Opel-Deal platzen - Bundesregierung fordert Finanzierungen zurück

Brennpunkte
Wie ein Donnerhall schlug gestern am späten Abend die Erklärung von General Motors ein, die europäische Tochterfirma Opel nun doch behalten zu wollen. Damit wurde nach sechs Monaten Verhandlungen die von der Bundesregierung bevorzugte Abgabe von Opel an den Autoteilehersteller Magna und die russische Sberbank gekippt.

GM und auch Opel selbst stehen jetzt wirtschaftlich besser da als noch vor Monaten erwartet und die Mutterfirma möchte den offenbar profitablen Markt in Europa nicht verlieren. Daher wurde kurzerhand der von der Bundesregierung geschätzte Plan zur Rettung von Opel gekippt.

Mit einer Investition von nur drei Milliarden Euro will GM nun die angeschlagene Tochterfirma selbst retten und dabei auch mit den betreffenden Gewerkschaften zusammenarbeiten.

Die Bundesregierung bedauert diesen Entschluss und erwartet nun aber, dass GM sich an die Verträge über die vereinbarte Rückzahlung von 1,5 Milliarden Euro hält, die Opel zur Überbrückung bekommen hat. Außerdem müsse GM die Leistungsfähigkeit von Opel verbessern "und die erforderlichen Anpassungen auf ein unverzichtbares Mindestmaß begrenzen." Der neue Wirtschaftsminister Brüderle soll auf Merkels Wunsch am heutigen Mittwoch dazu einen Bericht im Kabinett abgeben.

Quelle: manager-magazin.de  und zeit.de


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