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Japan: McDonald`s-Filialleiterin arbeitet sich zu Tode
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[mopo.de]
In Japan hat sich die Filialleiterin eines Mc-Donald´s-Restaurants im wahrsten Sinne des Wortes zu Tode geschuftet. Die Frau erlag einer Hirnblutung, zuvor hatte sie jeden Monat über 80 Überstunden absolviert, so eine Arbeitsbehörde der Hauptstadt Tokio.
"Wir haben festgestellt, dass ihre Arbeit sie krankgemacht hatte", so die Behörde. Die Hinterbliebenen können nun Rentenleistungen beziehen, weil die Behörde den sogenannten "Karoshi" (Tod durch Überarbeitung) bestätigte.
Routinemäßig überprüfen die japanischen Behörden Todesfälle infolge Überarbeitung - und erkennen pro Jahr etwa 150 Todesfälle an. Zumeist erfolgt der Tod nach einem Herzinfarkt. In einem anderen Fall erlitt McDonald´s einen Imageverlust, weil sie einem Mitarbeiter, der eigenen Angaben zufolge jeden Monat etwa 100 unbezahlte Überstunden leistete, rund 47.000 Euro Schadenersatz zahlen muss.
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