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Bochum: Priester zieht aus Angst vor Teenagern weg
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In Bochum haben Jugendliche den russisch-orthodoxen Priester Alexejs Ribakovs über Jahre schikaniert und terrorisiert, inzwischen hat der Geistliche derart Angst, dass er aus dem Stadtteil Querenburg kurzfristig flüchten will. Ribakovs fürchtet um die Sicherheit seiner beiden Kinder und seiner Frau. "Ich will nicht, dass meinen Kindern etwas zustößt", so der Priester.
"Das wird mir hier zu gefährlich, die Polizei kann uns ja auch nicht Tag und Nacht beschützen", so Ribakovs weiter. Die Übergriffe, die religiöser Natur sind, gibt es bereits seit fünf Jahren, ein Vorfall vom vergangenen Sonntagabend war der berümte Topfen, der das Fass zum Überlaufen brachte.
Ribakovs war in seinem schwarzen Priester-Gewand unterwegs, als sich Jugendliche auf ihn stürzten. "In unserem Viertel darfst du dich so nicht blicken lassen", so sollen die Jugendlichen ihn angepöbelt haben. Zunächst gab es "übelste Beleidigungen". Dann wurde ihm ins Gesicht gespuckt, danach folgten Schläge. Die religiösen Vorbehalte gegen ihn reichen weit zurück. "Immer wieder haben mich Unbekannte auf offener Straße heftig angefeindet, bedroht und beschimpft", so der Priester.
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