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Tarik H. schlug Taxifahrer wegen Handyschulden zum Krüppel
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Am vergangenen 8. Juni ereignete sich in Köln ein Raubüberfall auf einen Taxifahrer, der diesen beinahe das Leben kostete. Der Mann, der den 67-jährigen Hermann R. zum Krüppel machte, heißt Tarik H. und tat dies wegen Handyschulden und weil er den Beitrag für ein Fitnessstudio nicht mehr aufbringen konnte.
Er lies sich von dem Taxifahrer zu einer dunklen Stelle bei Volkhoven fahren und schlug dort auf den 67-Jährigen ein, als dieser ihm beim Ausladen des Gepäcks helfen wollte. Bei der Prügelattacke erlitt der Mann Jochbeinbrüche auf beiden Seiten und Brüche unter den Augenhöhlen. Aufgrund des Schocks durch die schweren Verletzungen kam noch ein Herzinfarkt dazu. Der Täter ließ nach der Erbeutung von rund 100 Euro sein Opfer hilflos liegen und floh.
Margarethe Heymann, ermittelnde Staatsanwältin, sagte, dass der Mann diese Attacke nur überlebte, weil er zufällig von Passanten gefunden wurde und verlangt deshalb eine Verurteilung wegen versuchten Mordes. Hermann R. ist beinahe blind und läuft nur noch tippelnd. Der 21-jährige Tarik H. versucht vor Gericht sein Verhalten damit zu rechtfertigen, dass er schlechte Stimmung wegen seiner Handyschulden hatte. Einen weiteren Taxi-Raub gestand er auch, wenn er schon mal dabei war.
Der Verteidiger von Tarik verlangt für seinen Mandanten eine milde Jugendstrafe, da er mittellos sei.
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