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Kongo: Hutu-Massaker wurden von Deutschland aus organisiert
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[n-tv.de] Einem ARD-Bericht zufolge wurden grausame Massaker, die im Ost-Kongo von der Hutu-Miliz FDLR begangen wurden, offenbar von Deutschland aus gelenkt. Der in Mannheim lebende Präsident der FDLR, Ignace Murwanashyaka, hat seinen Truppen per SMS Befehle erteilt. So wies er seine Truppen an, eine humanitäre Katastrophe heraufzubeschwören und die Bevölkerung des Landes zu bestrafen, so ein hochrangiger Vertreter der UN, der aus Angst nicht namentlich genannt werden will. Kurz vor einem Massaker im Mai 2009 mit mindestens 96 Toten gibt es der UN zufolge Beweise für zahlreiche Telefonkontakte. Murwanashyaka, der in Ruanda und von Interpol als Kriegsverbrecher gesucht wird, teilte seinen Kommandeuren im Ost-Kongo mit, dass sie die ganze Munition verwenden könnten, da der Nachschub sichergestellt sei. Die Bundesanwaltschaft wollte sich zu dem ARD-Bericht nicht äußern.
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