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China: Todesurteile gegen sechs Uiguren verhängt
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Im Nordwesten Chinas wurden jetzt die ersten Urteile gegen einige der Uiguren gesprochen, die im Juli an den blutigen Unruhen in der Provinz Xinjiang beteiligt waren. Dabei verhängte das Gericht in der Stadt Urumqi sechs Todesurteile gegen die Angehörigen der muslimischen Minderheit.
Ein weiterer Mann wurde zu lebenslanger Haft verurteilt. Die Verhandlungen fanden unter schweren Sicherheitsvorkehrungen statt. Weitere Urteile stehen noch aus. Die Männer waren verhaftet worden, nachdem bei den durch sie angezettelten Aufständen 197 Menschen zu Tode gekommen waren. Damals kämpften die Uiguren gegen die Han-Chinesen. Der Grund dafür war allerdings, dass im Süden des Landes in der Provinz Guangdong zuvor zwei Uiguren bei einem Streit in einer Fabrik von einem Mob aus Han-Chinesen getötet worden waren. Der damals als Rädelsführer gehandelte Mann war ebenfalls zum Tod verurteilt worden.
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