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Iran: Todesstrafe eines 17-Jährigen mit Hilfe der Opfer-Eltern vollzogen
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[n-tv.de] Er ist gerade mal 17, dennoch wurde Behnud S. im Iran gehängt, und das mit Hilfe der Eltern des ebenfalls 17-jährigen Opfers. Die beiden jungen Männer waren in Streit geraten, Behnud S. stach mit einer Glasscherbe zu. Während des Verfahrens gegen ihn hatte Behnud nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Amnesty International keine rechtliche Vertretung vor Gericht. Die EU setzte sich vor rund einem Monat dafür ein, den jungen Mann nicht hinzurichten. Nach islamischem Recht, nach dem im Iran geurteilt wird, besteht die Möglichkeit, dem Täter das Leben zu schenken, zum Beispiel durch Zahlung einer Geldsumme. Weiter unterzeichnete der Iran eine UN-Konvention, nach der Minderjährige nicht hingerichtet werden dürfen. Die Familie des jungen Mannes hatte jedoch offenbar nicht genügend Geld zur Verfügung. Die Mutter des getöteten 17-Jährigen wollte über das Schicksal von Behnud offenbar erst kurz vor der Vollstreckung des Urteils entscheiden. Berichten zufolge waren es sie und ihr Ehemann, die den Stuhl, auf dem Behnud stand, wegzogen.
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