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Erdogan hält sich nicht an Vertrag mit Armenien
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Nur einen Tag nach der Unterzeichnung eines Vertrages, der die diplomatischen Beziehungen zwischen Armenien und der Türkei normalisieren soll, stellt der amtierende Ministerpräsident der Türkei, Recep Tayyip Erdogan, neue Forderungen an Armenien.Erdogan macht plötzlich die vertraglich geregelte Öffnung der Grenzen zu Armenien von einem zusätzlichen Abkommen abhängig, dass so nicht abgesprochen war. In dieser Forderung geht es um eine Einigung mit Aserbeidschan. Es soll damit erreicht werden, dass sich armenische Truppen aus dem kaukasischen Berg-Karabach zurückziehen sollen. Erdogan drückt sich dazu folgendermaßen aus: "Wenn Armenien sich nicht aus dem besetzten Gebiet zurückziehe, könne die Türkei in der Frage der Grenzöffnung keine positive Haltung haben".
Dieser Stimmungswandel könnte seine Ursache in einer Mitteilung aus dem Außenministerium in Baku haben. Von dort hört man, dass der Vertrag zwischen der Türkei und Armenien einen Schatten auf die Beziehungen zwischen der Türkei und Aserbeidschan wirft.
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