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Augsburger Morde: War das Motiv ein "religiöser Streit"?
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Wie auf Space-Times berichtet, kam es in Augsburg in einer Wohngemeinschaft für psychisch kranke Menschen zum Mord an einem Mann und einer Frau, eine Frau wurde zudem schwer verletzt. Nun scheint sich ein mögliches Motiv zu offenbaren, dem ein "religiöser Streit" zu Grunde gelegen haben könnte. Der 46-jährige tatverdächtige Türke, der seit einem Jahr in der Einrichtung untergebracht war, galt unter den Betreuern als friedlich. Niemand der Diakonie-Mitarbeiter, die die Menschen betreuten, kann sich den Ausraster des Mannes erklären. Die beiden 58-jährigen Opfer sollen ein Paar gewesen sein, waren aber offenbar nicht verheiratet. Für das mögliche Motiv spräche die Tatsache, dass sich eines der beiden Opfer früher intensiv mit der katholischen Lehre beschäftigt habe. Für Spekulationen sei es jedoch noch zu früh, so die ermittelnden Behörden. Der mutmaßliche Täter - er soll trockener Alkoholiker und depressiv gewesen sein - befindet sich derzeit in der JVA Stadelheim, Gründe für eine Unterbringung in einer psychiatrischen Anstalt gibt es der Justiz zufolge nicht. Am Freitag wird mit einem ökumenischen Gottesdienst der beiden Opfer gedacht.
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