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"Imaginärer Freund" im Kopf soll für Mord verantwortlich sein
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In der australischen Stadt Shepparton läuft momentan der Mordprozess gegen einen 28-jährigen Mann, der den 26-jährigen William W. mit einem Samuraischwert und einer Nagelpistole umgebracht haben soll.Der Täter Christopher John M. bekannte sich zwar des Mordes für schuldig, sagt aber zugleich aus, dass nicht er für die Tat verantwortlich sei, sondern sein "imaginärer Freund". Dieser Freund sei eine Stimme in seinem Kopf, die er "Bert" nennt und die ihn angeblich seit seinem zweiten Lebensjahr begleitet.
"Bert" soll auch die Kontrolle über ihn übernommen haben, als das Opfer dem Täter angeblich erzählt habe, dass es die kleine Tochter von M. ungebührlich angefasst habe. "Bert" zwang M. dann, mit einem Samuraischwert 40 Mal auf das Opfer einzuschlagen, es durch einen Schuß in die Stirn mit einer modifizierten Nagelpistole zu töten, die Leiche zu zerstückeln und dann die Überreste zu entsorgen.
Die hinzugezogenen Psychiater konnten bis jetzt noch keine eindeutige Diagnose zum geistigen Zustand von Christopher John M. stellen, der Prozess wird fortgesetzt.
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