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Tsunami trifft auf Samoa - offenbar Tote und große Zerstörungen

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[www.zeit.de]

Nach dem starken Erdbeben mit der Stärke 8,0 im Südpazifik hat der vorhergesagte Tsunami (Space-Times berichtete) den Inselstaat Samoa getroffen und dort große Schäden verursacht. Nach örtlichen Angaben wurden mehrere Dörfer an der Südküste der Inseln von der bis zu 1,57 Meter hohen Flutwelle in wenigen Augenblicken zerstört.

Nach Augenzeugenberichten zog sich das Wasser zunächst zurück und donnerte dann über die Dörfer hinweg. Leute versuchten in Panik, höhergelegene Orte zu erreichen. Seit dem Rückzug der Flutwelle suchen die Überlebenden nach ihren vermissten Angehörigen. Nach noch unbestätigten Berichten soll es auch tote Schulkinder gegeben haben

Der deutsche Honorarkonsul auf Samoa gab bekannt, dass zumindest die auf den Inseln lebenden Deutschen wohl alle überlebt haben, was allerdings Touristen betrifft, gibt es noch keine Angaben. Die aktuelle Tsunamiwarnung gilt auch für andere Südseestaaten wie Neuseeland, Tonga, Tuvalu, Kiribati oder die Salomonen-Inseln. Von dort liegen aktuell allerdings noch keine Meldungen für Schäden durch die Flutwelle vor.

Update:

Inzwischen geht man auf Samoa von mindestens 100 Toten aus, die Zahl kann aufgrund der Vermissten noch weiter steigen. Die Flutwelle dort soll nach Augenzeugenberichten auch höher gewesen sein, ca. 4 Meter, das Wasser drang stellenweise bis zu 800 Meter ins Landesinnere vor. 

In Neuseeland gab es keine größeren gemeldeten Schäden, hier und auch in den anderen Gebieten wurde die Tsunamiwarnung inzwischen augehoben, lediglich in Japan wird eine 0,5 Meter hohe Flutwelle noch erwartet.

Quellen:

suedostschweiz.ch   kurier.at   zeit.de

 


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