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45-Jähriger ermordete seine Frau - Neuneinhalb Jahre Haft
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Im Dezember vergangenen Jahres ereignete sich in Frankfurt am Main ein Familiendrama in dessen Folge der 45-jährige Hasib M. seine Ehefrau Dzana M. mit 17 Messerstichen ermordete. Die 39-Jährige verstarb nach der Messerattacke, die bis in den Hausflur erfolgte, in den Armen einer Nachbarin.
Die Familie hat vier Kinder, wovon drei erwachsen sind. Das vierte Kind ist drei Jahre alt und musste die Ermordung seiner Mutter mit an sehen. Die drei erwachsenen Kinder traten bei dem am gestrigen Donnerstag stattfindenden Prozess als Nebenkläger auf und bestätigten, dass ihr Vater schon immer ein Familientyrann war. Schon als sie 2000 aus Belgrad nach Deutschland kamen tauchte die Ehefrau des krankhaft eifersüchtigen Mannes mit ihren Kindern zeitweise in einem Frauenhaus in Gotha unter. Bei den Ermittlungen gegen den Mann kam heraus, dass er schon in seinem Heimatland ein schwerer Alkoholiker und nikotinsüchtig war. Durch einige Herzinfarkte die er dadurch erlitt, entstanden Gehirnschäden. Ein Gutachter stellte auch fest, dass das Großhirn des 45-Jährigen aufgrund des starken Alkoholmissbrauchs geschrumpft ist. Am Ende des Prozesse, in dessen Verlauf Hasib M. die Ermordung seiner Frau als Notwehr darstellen wollte, schimpfte der Angeklagte rund eine halbe Stunde auf seine tote Frau. Dieses Verhalten rügte der Richter mit den Worten: "Eine solche Verhöhnung des Opfers ist nicht hinnehmbar... Läge keine Krankheit vor, hätte das die Strafe verschärft" So wurde der Angeklagte zu neuneinhalb Jahren Haft verurteilt mit Unterbringung in
einer psychiatrischen Einrichtung. Eine Chance auf Besserung seines Geisteszustandes sehen die Beteiligten des Verfahrens jedoch nicht.
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Ich hoffe, der bleibt hinterher in Sicherheitsverwahrung