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Duisburg: Zwölf Jahre Haft für versuchten Mord

Brennpunkte

[derwesten.de]

Zwölf Jahre Haft für versuchten Mord, so lautet das Urteil der Schwurgerichtskammer im Fall eines 41-jährigen Mannes, Space-Times hatte berichtet. Mustafa B. hatte immer seine Unschuld beteuert, die Richter sind jedoch überzeugt, dass der Mann gelogen hat. Den Geschichten aus 1001. Nacht folgte das Gericht somit nicht.

In einer Flirtline im Videotext eines Fernsehkanals hatten Mustafa B. und das spätere Opfer Kontakt aufgenommen, B. gab sich dabei als Frau aus. Bei dem Treffen der Beiden kam es dann zu den Schüssen auf das Opfer. Der Mann wurde lebensgefährlich verletzt und konnte nur durch eine Notoperation gerettet werden. B. versuchte das Gericht davon zu überzeugen, dass ein Unbekannter namens "Amed" die Schüsse abgegeben haben soll. Er selber wollte das Opfer eigentlich nur auf den Arm nehmen.

Da die Staatsanwaltschaft B. in ihrem Schlussplädoyer zahlreicher Lügen überführen konnte, folgten die Richter deren Forderung nach der verhängten Haftstrafe. B., der das Urteil unbewegt entgegennahm, verwunderte in seinen Schlussworten die Prozessbeteiligten. "Ich bin unschuldig, aber ich bereue es sehr", so der Verurteilte.

 


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