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Prozess: Nach Horrorfilm richtete Angeklagter ein Blutbad an
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[focus.de] Vor dem Landgericht Stuttgart gestand ein 30-Jähriger, seinen Mitbewohner mit über 230 Messerstichen getötet zu haben. Die Tat geschah im Februar in einem Sindelfinger Wohnheim. Beide, Täter und Opfer hatten in der Tatnacht Alkohol getrunken und zusammen einen Horrofilm angeschaut. Das Opfer habe ihn genervt, so der Angeklagte vor Gericht. „Mir war das alles zu viel. So ist es halt passiert.“ Er stach mit einem langen Messer auf den 47-Jährigen ein und schaute ihm beim Sterben zu. Dabei goss er Bier über sein Opfer und stach immer wieder zu. Der Staatsanwalt sagte, dass der Angeklagte aus Mordlust und in Heimtücke gehandelt habe. Im Prozess sollen 17 Zeugen aussagen, es sind vier Verhandlungstage angesetzt. Am 30. September soll das Urteil verkündet werden.
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