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Afghane klagt an: „Die Bundeswehr hat uns nicht gewarnt“
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[faz.net]
Im Kundus in Nordafghanistan wurde ein 15-Jähriger unabsichtlich von deutschen Soldaten erschossen, als er und weitere Fahrzeuginsassen eines Kleinlasters auf einen Bundeswehr-Kontrollpunkt zugerast sind.
Der Vater des Jungen wirft der Bundeswehr jetzt vor, die Soldaten hätten weder mit Handsignalen noch mit Warnschüssen versucht, die Afghanen zum Halten zu bewegen. Oberst Georg Klein, Kommandeur des zivil-militärischen Wiederaufbauteams (PRT) erklärte dazu: „Die Soldaten haben übereinstimmend und sehr glaubwürdig ausgesagt, dass Warnschüsse abgegeben worden sind.“
Es war vorher bekannt geworden, dass Selbstmordattentäter in Kleinlastern im Kundus unterwegs seien. Es gab mehrere Vorfälle, dass Soldaten unter Beschuss geraten sind. Am Tag des Vorfalls begann in der Region die deutsch-afghanische Offensive gegen die Taliban. Die Bundesregierung zahlte der Familie über 20.000 Dollar Entschädigung.
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Das diese Leute keine Melonen transportieren, sondern RPGs, ist bekannt. Wer Dreck am Stecken hat, versucht durchzukommen und hält nicht an.