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Ägypten: Kirche angezündet - Polizei verhaftet die Tatzeugen und lässt Täter laufen
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Ein recht eindeutiges Bild der Situation für Nichtmuslime, und andere anderer Religionsgemeinschaften als der vorherrschende Islam zeigt eine neuerliche Begebenheit in dem islamisch dominierten Land Ägypten.
Eine Kirche der orthodoxen Kopten ist in Beni Mazar, südlich von Kairo gelegen, am 11. Juli von Muslimen niedergebrannt worden.
Das Gotteshaus war mit staatlicher Genehmigung erbaut und am 3. Juli eröffnet worden. Schon am selben Tag wurde die Kirche von der Staatssicherheit wieder geschlossen und zum "Schutz" vor radikalen Muslimen durch eine Sicherheitsbeamte bewacht. Trotz Polizeibewachung und unter den Augen von Zeugen verschafften sich Muslime Zutritt zu dem Gebäude und konnten es unbehelligt von der Polizei mit Hilfe von Benzin in Brand stecken.
Zeugen, welche die namentlich bekannten Täter der Polizei meldeten, wurden verhaftet und genötigt, ihre Aussage zurück zu nehmen.
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