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Frau lässt sich wegen Fernsehverbot scheiden

Aktuelles
In Indien hat sich eine Frau von ihrem Ehemann scheiden lassen, weil der ihr jahrelang verboten hatte, ihre Lieblings-Seifenopern im Fernsehen anzuschauen. Nach Presseangaben kam es deswegen täglich zu Streit zwischen dem Paar aus der Stadt Pune, südöstlich der Hauptstadt Mumbai.

Wie das Gericht anerkannte, hat der Mann seiner Frau die letzten vier Jahre verboten, ihre Hindi-Serien zu sehen. Diese melodramatischen Seifenopern haben besonders unter Hausfrauen und Hausmädchen ein riesige Fangemeinde in Indien. 

Das Scheidungsurteil war eigentlich bereits im August gefallen, aber die Gründe kamen erst jetzt in die Öffentlichkeit, weil der Mann vor einer höheren Instanz das Urteil angefochten hat. Es war sein Anliegen, dass das Gericht die Entscheidung kippt, weil damals seiner Frau das alleinige Sorgerecht für ein sechsjähriges gemeinsames Kind zugesprochen worden war.

Seine Anwälte argumentieren, dass die angeblich grausame Behandlung seiner Frau eine Falschaussage war und die ständigen Streitereien eben normale "Abnutzungserscheinungen" in einer längerdauernden Ehe seien. 

Quelle: abc.net.au 


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