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Dorf trauert drei Tage um "Heilige Kuh"
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In der kambodschanischen Provinz Pursat haben sich heute hunderte von Bewohnern in einem Dorf versammelt, um drei Tage lang den Tod einer angeblich "heiligen Kuh" zu betrauern. Sie spendeten Geld und zündeten Räucherstäbchen an und beteten für eine rasche Wiedergeburt und ein längeres nächstes Leben.
Das Kälbchen war erst am Dienstag geboren worden und starb heute morgen. Weil es sehr ungewöhnlich aussah, glauben viele Leute dort, dass das Tier wundersame Kräfte hatte. Seine Haut soll wie bei einem Krokodil gepanzert gewesen sein und an den Beinen sollen Zeichen wie eingeschnitzt gewesen sein. Gerade die kambodschanische Landbevölkerung ist sehr abergläubisch und vermischt gerne solche Tierverehrungen mit Buddhismus. In diesem Fall glaubten die Leute, dass der Speichel des Kalbes heilen soll, z.B. bei Zahnschmerzen. Außerdem soll auch der Regen auf das Tier zurückzuführen sein, der seit dessen Geburt auf die überaus trockene Region gefallen ist.
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